Werke
Manchmal sind Worte zu viel, Bilder nicht genug. Und manchmal braucht es beides: Kunst und Text, Farbe und Leere, Struktur und Chaos. Meine Serien entstehen an der Schnittstelle von Malerei und Sprache. Ein Gedicht kann zum Ausgangspunkt einer Serie werden, ein Winterprojekt zum Buch, ein Experiment zu einer eigenen Technik.
Die Arbeiten entstehen überwiegend auf ungrundierter Leinwand und teilweise auch auf Papier in langsamen, vielfältigen Prozessen. Mich interessiert, wie Wasser, Pigment, Bewegung und Material Spuren hinterlassen, die nicht nur auf der Oberfläche liegen, sondern sich in das Gewebe einschreiben.
Auf dieser Seite findest du ausgewählte Werke und Werkserien; weiterführende Informationen zu den einzelnen Serien sind jeweils separat verlinkt.
SkinField
2025/2026
SkinField ist kein abgeschlossenes Konzept, sondern ein laufender Prozess. In diesem Werkzyklus untersuche ich, wie weit sich Malerei in die rohe Leinwand einschreiben kann – durch Wasser, Pigmente, Pastellkreiden, Zeichnungen und Farbfelder, die sich im Prozess verdichten, verschieben oder wieder entziehen. Was schreibt sich ins Gewebe ein, was bleibt an der Oberfläche?
Die Arbeiten entstehen körperlich und nah am Material, jedoch nicht aus Beliebigkeit. Mich interessiert das Spannungsfeld zwischen Setzung und Reaktion, zwischen dem, was ich zeichnerisch anlege, und dem, was Wasser, Pigment und Gewebe daraus machen. Im Zentrum stehen Erinnerung, Verletzlichkeit, Verdichtung und die Entwicklung einer offenen, aber nicht zufälligen malerischen Sprache.
Still Matters
2025
Still Matters trägt eine doppelte Bedeutung in sich: Stille zählt – und zugleich die Frage, was überhaupt noch zählt. Eine Werkserie über das Wesentliche, entstanden aus einem Gedicht. Neun Werke auf roher Leinwand: Spuren, Fragmente, ein leiser Widerstand gegen ein immer schneller, glatter und algorithmischer werdendes Leben.
Die Bilder stehen für sich und sprechen doch miteinander. Über Stille als Gegenkraft. Über Übergänge und innere Landschaften. Über Momente, in denen wir wieder spüren können, wer wir sind.
110 Days Of Winter
2024/2025
Vom 1. Dezember 2024 bis zum 20. März 2025: 110 Tage, ein Werk pro Woche. Auf Papier und roher Leinwand, in Farbe, Wasser und Stille.
Die Werkserie versteht sich als künstlerisches Tagebuch und als Versuch, dem Winter nicht auszuweichen, sondern mit seinem Rhythmus zu leben. So sind 14 Mixed-Media-Arbeiten entstanden, die von Dunkelheit und Licht, Verdichtung und Auflösung geprägt sind, getragen von der Frage, was eine Jahreszeit sichtbar machen kann, wenn wir ihr wirklich zuhören.
Verfügbare Werke
Wenn du dich für aktuell verfügbare Arbeiten interessierst, schicke ich dir gern eine aktuelle Werkliste zu.